Mittwoch, 21. August 2019

Sommer, Sonne, Griechenland


5 Wochen waren wir Zuhause. Haben Geburtstage gefeiert, das „ Probst“ Weinfest im Kaiserstuhl besucht und sonstige Dinge erledigt, die schwer von unterwegs zu organisieren sind.

Jetzt sind wir bereits seit einer Woche wieder zurück in Griechenland. Unsere „Saphira“ hat brav an Land stehend auf uns gewartet.


Unser Flieger ist in Stuttgart etwas verspätet bei kühlen 18°C abgeflogen. In Preveza angekommen haben wir um 21:30 immer noch 33°C immerhin etwas kühler als die 37°C am Nachmittag. In der dicht verschlossenen Saphira erwarten uns dann aber Temperaturen jenseits der 40°C und so wird unsere erste Nacht nur mit Ventilator in der Kabine erträglich. ( unsere Klimaanlage funktioniert leider nur im Wasser zwecks Kühlung).



Pünktlich um 12 Uhr am nächsten Tag sind wir im Wasser und Saphira schwimmt wieder. Alle Systeme sind O.k. Und wir fahren als erstes quer über die Bucht an den Stadtkai von Preveza um uns zu verproviantieren. Allerdings ist der 15. August in Griechenland ein wichtiger Feiertag, alle Läden sind geschlossen und alles was gehen kann ist auf den Beinen.

Um Mitternacht geht es auf der Promenade zu wie bei uns auf der Königstraße Samstagnachmittags.




Nach zwei Tagen legen wir ab und segeln nach Süden. Zuerst in eine schöne Bucht mit klarem Wasser das jetzt im August um die 29°C hat. Wir schwimmen ausgiebig,
 zum Abendessen gibt es frischen Fisch. 




Wir bleiben eine Nacht. 



Dann gehts weiter mit einen schönen Halbwindkurs Richtung Ithaka. Leider schläft der Wind ein und die letzten 7 Meilen muß der Motor ran. Wir nutzen die Gelegenheit unseren Watermaker wieder in Betrieb zu nehmen und so gibt es auf den letzten Meilen bis Vathy gleich noch einige Liter frisches Süßwasser.

Bei Dimitris und Sebastian, die in der NE-Ecke der Vathybucht ein kleines Restaurant betreiben legen wir uns für zwei Tage an die Mole und genießen die Umgebung.



Wir wollen aber weiter, hinein in den Golf von Patras zur Insel Trizonia und weiter zum Kanal von Korinth. 

Als Zwischenstopp planen wir die Lagune von Messolongi ein. Dort liegt man gut und sicher vor Anker oder geht in die dortige Marina die nach langer Schließung seit letztem Jahr wieder geöffnet hat und so langsam treffen auch wieder mehr Eigner ein die ihre Schiffe dort über den Winter liegen lassen.
Unser Anker fällt auf 8 Meter Tiefe in den Schlick und wir geben ordentlich Kette. Platz haben wir mehr als genug. Leider war das eine Motorfahrt heute. Der angekündigte Wind am Nachmittag aus NW blieb leider aus. Dafür ist unser Süßwassertank wieder gestrichen voll Dank unseres Watermakers.

Wir lassen unser Beiboot zu Wasser und fahren ins „Sunset Café“ wo man sehr schön bei einem Sundowner mit Blick auf die Bucht und unser  Schiff sitzt.


Mimmis der Besitzer erkennt uns vom vorigen Jahr sofort und begrüßt uns freudig. Als er dann noch mit frisch gefangenen Doraden (nicht aus der Zucht) an den Tisch kommt ist auch das Dinner beschlossene Sache. Dorade vom Grill mit etwas Salat das ist Mittelmeerdiät pur. Wenn der Liter Weißwein nicht wäre!



Abends setzt ein kräftiger Wind aus Osten ein. Der Landwind bringt die Hitze des Tages zurück und bei einem Absacker an Bord haben wir um 24 Uhr immerhin noch 30°C. 


Wir bleiben noch einen Tag und wollen dann weiter Richtung Patras. 

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